Was bedeutet Abtretung?

Wer einen Kredit haben will, muss Sicherheiten bringen. Viele Banken verlangen deshalb eine Abtretung zur Absicherung eines Darlehens. Damit sichert sich die Bank ihre Ansprüche gegenüber dem Kreditnehmer. Alle Einkommensformen fallen unter den Begriff Abtretung. Dazu zählen das Gehalt und der Lohn, Renten und Pensionen. Lohnersatzleistungen wie zum Beispiel Wohngelder oder Hartz 4-Bezüge können nicht abgetreten werden.

Die Bank kann die Abtretungserklärung dann dem Arbeitgeber vorlegen, wenn die Zahlungen für die Kreditrückzahlung ausbleiben. Tritt dieser Fall ein, muss der Arbeitgeber den pfändbaren Teil des Arbeitseinkommens direkt an den Gläubiger überweisen. Damit soll ein Teil der Schulden beglichen werden. Dieses geschieht so lange, bis sich der Schuldner mit der Bank geeinigt hat und seinen Zahlungsverpflichtungen wieder pünktlich nachkommt. Wenn das Arbeitsverhältnis beendet wird, dann werden auch die Zahlungen an den Gläubiger eingestellt. Die Höhe des Betrages, den der Arbeitgeber an den Gläubiger überweisen muss, richtet sich nach der Pfändungstabelle. Alle zwei Jahre wird der Freibetrag angehoben und die Pfändungstabelle entsprechend geändert.

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