Was bedeutet Bonität?

Um einen Kreditzusage zu bekommen, muss zunächst nachgewiesen werden, dass der Kreditnehmer den Kredit auch wieder zurückzahlen kann. Im Vorfeld dessen überprüft das Geldinstitut zunächst die Bonität des Kunden. Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie „Vortrefflichkeit“. Der andere Begriff dafür ist Kreditwürdigkeit. Bei der Kreditwürdigkeit gibt es zwei Unterscheidungsmerkmale. Es wird zwischen der persönlichen und der wirtschaftlichen Würdigkeit unterschieden. Bei der persönlichen Kreditwürdigkeit kann ein sicherer Arbeitsplatz ein Garant für ein pünktliches Zahlungsverhalten sein. Bei der wirtschaftlichen Kreditwürdigkeit spielen vor allem Kapitalrücklagen eine wesentliche Rolle.

Das sind aber nicht die einzigen Unterscheidungsmerkmale. Um die Bonität einschätzen zu können, wird in erster Linie die Schufa überprüft. Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung ist die am meisten genutzte Anlaufstelle zur Überprüfung der Bonität. Hier sind die Daten zu Girokonten, Handyverträge oder bereits erteilten Krediten gespeichert. Allerdings werden hier auch Negativmerkmale dokumentiert. Es handelt sich dabei um Zahlungsverzüge, Mahnbescheide, Vollstreckungsbescheide, eidesstattlichen Versicherungen und andere Einträge.

Negativeinträge bleiben auch nach der Bezahlung für weitere drei Jahre in der Schufa bestehen und beeinträchtigen die Bonität. Erst nach Ablauf dieser Frist werden die Daten komplett aus dem System gelöscht und sofern keine neuen negative Einträge hinzugekommen sind, gilt der Betroffenen wieder als kreditwürdig.

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