Was bedeutet Grundschuld?

Bei der Grundschuld wird das Grundstück für die Kreditsumme als Sicherheit herangezogen. Gleichzeitig erfolgt ein Eintrag ins Grundbuch. Zahlt der Kreditnehmer seinen Kredit nicht zurück, dann hat der Kreditgeber das Recht, das Grundstück öffentlich zu versteigern. Bei der Grundschuldform gibt es zwei Unterscheidungsmerkmale: Die Briefgrundschuld und die Buchgrundschuld. Beide Varianten werden im Grundbuch vermerkt.

Bei der Briefgrundschuld wird zum Eintrag ins Grundbuchamt noch ein Grundschuldbrief erstellt. Es handelt es bei diesem Brief um ein Wertpapier, das die Grundschuld verbrieft. Wird die Briefgrundschuld an eine anderen Gläubiger übertragen, so muss der Eintrag im Grundbuch nicht verändert werden. Es reicht aus, wenn der Brief an den neuen Gläubiger weitergereicht wird. Das bedeutet gleichzeitig, dass der aktuelle Gläubiger nicht im Grundbuch vermerkt ist, sofern es sich um eine Briefgrundschuld handelt.

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