Was bedeutet Kreditvermittlung?

Viele Verbraucher nehmen die Dienste einer Kreditvermittlung in Anspruch. Dieser Vermittler vergleicht die Angebote der Banken und sucht die besten Angebote heraus. Der Kreditvermittler ist nicht an einen bestimmten Kreditgeber gebunden sondern kann sich die Angebote von unterschiedlichen Geldinstituten zukommen lassen. Für die erfolgreiche Kreditvermittlung fällt eine Provision an. Diese ist entweder vom Kreditgeber oder vom Kreditnehmer zu zahlen. Muss der Schuldner für die Vermittlung aufkommen, so wird dies gesetzlich geregelt.

Ursprünglich waren es Kreditnehmer mit einer schlechten Bonität, die eine Kreditvermittlung häufig in Anspruch genommen haben. Seitdem es das Internet gibt, hat sich das ein wenig gewandelt. Durch die zahlreichen Kreditrechner können sich die Verbraucher schnell selbst die besten Angebote herausfiltern. Ein Kreditvermittler wird aber immer noch von Personen mit einer negativen Bonität gerne in Anspruch genommen.

Bei der Kreditvermittlung sollten die Verbraucher darauf achten, dass sie nicht an den Falschen geraten. Leider gibt es besonders in diesem Bereich auch einige schwarze Schafe, die sich nur bereichern wollen. Zu erkennen sind diese, dass sie im Vorfeld Gebühren verlangen, Vertreterbesuche ankündigen oder den Abschluss einer Versicherung verlangen. Seriöse Anbieter sind leicht zu erkennen. Sie verlangen im Vorfeld keinerlei Kosten. Aber es ist legitim, nach einem erfolgreichen Abschluss eine Provision zu verlangen. Dieses geschieht aber erst nachdem der Kreditvertrag von beiden Parteien unterschrieben wurde.