Was bedeutet Kreditwürdigkeit?

Die Kreditwürdigkeit wird auch Bonität genannt. Sie ist die wichtigste Voraussetzung für die Genehmigung eines Darlehens. Sie gibt Aufschluss darüber, ob der Antragsteller in der Vergangenheit Probleme mit der Zahlungsfähigkeit hatte. Diese Kreditwürdigkeit entscheidet über das Ausfallrisiko und ist maßgeblich daran beteiligt, ob ein Darlehen abgelehnt oder zugestimmt wird. Eine negative Feststellung der Kreditwürdigkeit führt in der Regel zu einer Kreditablehnung. Neben dieser persönlichen Kreditwürdigkeit spielt auch die wirtschaftliche Bonität eine große Rolle. Hierbei werden die finanziellen Verhältnisse überprüft. Das Einkommen spielt ebenso eine Rolle, wie die Höhe der monatlichen Ausgaben. Dazu muss der Kreditsuchende eine Einkommensnachweis vorlegen.

Die Kreditwürdigkeit wird bei der Schufa überprüft. Hier ist gespeichert, ob der Kreditnehmer bereits in Zahlungsschwierigkeiten geraten ist. Negative Einträge in der Schufa bleiben auch noch drei Jahre nach Bezahlung in der Schufa stehen. Es erfolgt zwar ein Erledigungsvermerk, doch viele Banken verweigern dennoch ein Darlehen. Bei einer schlechten Bonität bestehen keine Chancen, über eine deutsche Bank ein Darlehen zu erhalten. In diesen Fällen müssen die Betroffenen auf das Ausland ausweichen, denn hier werden schufafreie Kredite angeboten.

Ob der Kreditnehmer die Voraussetzungen erfüllt, wird hier allerdings anders bewertet. Zwingend erforderlich ist ein festes Arbeitsverhältnis mit einem guten Gehalt. Dieses Einkommen kann bei Zahlungsschwierigkeiten durch die Bank beim Arbeitgeber gepfändet werden, wenn das Einkommen über dem pfändungsfreien Betrag liegt. Aus diesem Grund gibt es keinen Kredit für Arbeitslose. Bei einem Kredit aus dem Ausland gelten andere Kriterien, weshalb schon viele Verbraucher erfolgreich einen Kredit bekamen