Was bedeutet Laufzeit?

Die Laufzeit wird in einem Kreditvertrag schriftlich festgelegt. Sie gibt Aufschluss darüber, wie lange ein Kredit abgezahlt werden muss. Wie lange das ist, hängt von den wirtschaftlichen Möglichkeiten des Kreditnehmers ab. Gemeinsam mit der Bank wird ein Haushaltsplan erstellt, in dem die Einnahmen und Ausgaben gegeneinander gestellt werden. Je nachdem, was unterm Strich übrig bleibt, wird die Kreditlaufzeit gewählt. Je mehr Geld monatlich zur freien Verfügung steht, umso höher kann die monatliche Rate an den Kreditgeber sein. Dies wirkt sich entsprechend auf die Laufzeit aus, die sich dadurch verkürzt. Auswirkungen hat das auch auf den Zinssatz, der dann auch niedriger ausfällt.

Die gängigsten Laufzeiten liegen zwischen 12 und 84 Monaten. Es gibt jedoch auch Kreditlaufzeiten von bis zu 120 Monaten. In den Genuss von solchen Laufzeiten kommen Beamte aufgrund ihres gesicherten Arbeitsplatzes. Auch für Immobilienkredite werden lange Laufzeiten gewählt, auch wenn danach eine Anschlussfinanzierung notwendig wird. Grundsätzlich beeinflusst die Laufzeit auch den Zinssatz. Für die Bank ist eine kurze Vergabedauer mit einem geringeren Ausfallrisiko verbunden. Deshalb sind in diesem Fall auch die Zinsen niedriger, als bei Krediten mit längeren Laufzeiten.

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