Was bedeutet Pfändungstabelle?

In der Pfändungstabelle werden die Obergrenzen für Pfändungen festgelegt. Die Beträge die unterhalb der jeweiligen Pfändungsfreigrenzen liegen, darf der Schuldner behalten. Damit wird das Existenzminimum für den Schuldner und seine Familie festgelegt. Die Grenzen werden alle zwei Jahre anhand der gestiegenen Lebenshaltungskosten neu festgelegt. Die nächste Anpassung erfolgt im Juli 2017.

Wie hoch die Freigrenze ist, hängt auch von den unterhaltspflichtigen Familienangehörigen ab. Der Freibetrag für Ledige ohne Kinder liegt bei 1073,88 Euro monatlich. Da nicht nur das Arbeitseinkommen gepfändet werden kann, sondern auch Girokonten, empfiehlt sich für die Betroffen ein sogenanntes P-Konto einzurichten. Wurde das Girokonto in ein solches Konto umgewandelt, dann gilt die Pfändungstabelle auch für das entsprechende Girokonto. Pro Person darf nur ein P-Konto vorhanden sein.

Die aktuellen Werte und Beträge der Obergrenzen finden Sie hier.