Was bedeutet Schufa?

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung in Wiesbaden, kurz Schufa genannt, speichert alle Daten, die Auskunft über das Zahlungsverhalten der Bürger geben. Der Sinn und Zweck ist es, die angeschlossenen Banken und Unternehmen vor Kreditausfällen zu schützen. Wird zum Beispiel ein Kredit aufgenommen, so erfolgt eine Meldung an die Schufa. Auch der Abschluss eines Mobilfunkvertrages wird der Schufa gemeldet.

Kommt es zu einem negativen Zahlungsverhalten, so wird auch dieses der Schufa bekanntgegeben. Diese Daten werden durch die Banken bei einem Kreditantrag zur Prüfung der Bonität herangezogen. In den meisten Fällen bekommen die Bürger mit negativen Einträgen eine Kreditabsage.

Die negativen Daten werden von der Schufa auch noch nach der Bezahlung für weitere drei Jahre gespeichert. Erst danach erfolgt die Löschung des Eintrags. Jeder Bürger kann einmal im Jahr kostenlos seine Schufa-Auskunft anfordern. Sind die Einträge fehlerhaft, so hat der Verbraucher das Recht auf eine Korrektur. Es gibt Kreditinstitute, die mit Krediten trotz negativer Schufa werben. In der Regel kommen diese Kredite von ausländischen Banken, die nicht an die Schufa angeschlossen sind.

Vielen sind diese Kredite auch unter dem Begriff Schweizer Kredit bekannt. Hier verhält es sich so, dass tatsächlich keine Schufa-Abfrage erfolgt. Grundsätzlich sollte sich jeder Bürger einmal im Jahr eine kostenlose Selbstauskunft bei der Schufa besorgen. Nur so kann man feststellen, ob ungerechtfertigte negative Einträge vorhanden sind. Schon so mancher Kreditsuchende hat sich gewundert, dass ein Kredit abgelehnt wurde.