Was bedeutet Sicherheiten?

Um das Risiko bei der Kreditvergabe zu minimieren, verlangen die Banken vor einer Zusage entsprechende Sicherheiten vom Kreditnehmer. In erster Linie ist ein festes Arbeitsverhältnis die Grundvoraussetzung dafür. Fallen die Raten aus, kann die Bank den pfändbaren Teil des Einkommens beim Arbeitgeber einziehen. Weitere Sicherheiten können durch einen Bürgen zustandekommen. Dieser willigt vertraglich ein, für den Kredit aufzukommen, wenn der Kreditnehmer nicht mehr zahlen kann oder zahlen will. Um weiteren Ereignissen vorzubeugen, verlangen einige Banken den Abschluss einer Restschuldversicherung. Diese übernimmt die Rückzahlung des Darlehens bei Tod des Kreditnehmers, unverschuldete Arbeitslosigkeit oder bei Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit.

Wenn ein Fahrzeug finanziert werden soll, dann wollen die Banken den Fahrzeugbrief bis zur vollständigen Bezahlung ausgehändigt bekommen. Die Bank hat im Fall des Ausfalls das Recht, das Fahrzeug zu verpfänden. Diese Sicherheit nennt man auch Sicherungsübereignung. Das gleiche gilt für die Immobilienfinanzierung. Die Immobilie wird ins Grundbuch eingetragen. Zahlt der Schuldner nicht mehr, kann der Kreditgeber die Zwangsversteigerung des Objektes anordnen. Ist der Immobilienkredit abgezahlt, wird der Eintrag im Grundbuch wieder geändert. Was für Sicherheiten ein Kreditinstitut verlangt, hängt von der Kreditsumme ab.