Was bedeutet Variabler Zinssatz?

Während der Laufzeit kann ein variabler Zinssatz die Höhe der Zinsen verändern. Sie können sich sowohl nach oben als auch nach unten bewegen. Diese Schwankungen treten vor allen Dingen bei den Tagesgeldkonten auf, da sich die Zinsen nach der aktuellen Finanzsituation richten. Es kann aber auch bei einem Kredit zu Zinsschwankungen kommen. Die Grundlage dafür ist eine Zinsanpassungsklausel. Das bedeutet auch, dass sich bei einem variablen Zinssatz die monatliche Rate ändern kann. Das kann zu Steigungen aber auch zu Senkungen der Rate führen.

Nicht immer lohnt sich aber ein variabler Zinssatz. Bei Krediten wirkt sich dieser positiv aus, wenn die Zinsen während der Laufzeit sinken. Bei einer Geldananlage ist es jedoch besser, wenn ein fester Zinssatz existiert. In Zeiten von Niedrigzinsen, wie das jetzt der Fall ist, lohnt sich ein fester Zinssatz für Kredite. Für Geldanlagen sollte man aber einen variablen Zinssatz wählen, weil mit einer Steigerung der Zinsen zu rechnen ist. Grundsätzlich kann man mit einem variablen Zinssatz schlechter kalkulieren als mit einem festen Zinssatz. Wer jedoch einen Kredit mit variablem Zinssatz hat, der sollte möglichst eine Bank haben, die keine Gebühren für Sondertilgungen verlangt.

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