Was bedeutet Zahlungsverzug?

Wenn ein Kreditnehmer seine Raten oder eine fällige Rechnung nicht mehr bezahlt, kommt dieser in Zahlungsverzug. Wenn dieser Fall eintritt, dann werden Verzugszinsen fällig. Außerdem werden die Kosten für die Mahnung oder Anwaltskosten in Rechnung gestellt. Die Höhe der Verzugszinsen kann aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank oder des Händlers entnommen werden. Wer sich in Verzug mit seinen Zahlungen befindet, muss mit ernsten Problemen rechnen. Erfolgt keine Zahlung und auch keine Einigung mit dem Gläubiger, hat das große Konsequenzen. Wurde erst einmal ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet, so kann das im schlimmsten Fall in einer Gehalts- und Lohnpfändung oder Kontopfändung enden.

Ein Schuldnerverzug tritt auch dann ohne Mahnung ein, wenn der Zeitpunkt für eine bestimmte Zahlung festgelegt wurde. Das kann bedeutet, dass eine Rate immer bis zum 15. eines Monats gezahlt werden muss oder dass die Miete bis zum 3. eines Monats zahlbar ist. Ein Zahlungsverzug entsteht ohne Mahnung auch dann, wenn eine Rechnung nicht oder verspätet gezahlt wird. Der Händler muss jedoch vorher dem Käufer mitgeteilt haben, dass dieser in Zahlungsverzug gerät, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungserstellung den fälligen Betrag gezahlt hat.

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